Böhmisches Paradies
Das Böhmiche Paradis is eines der ältesten Naturreservate in der Tschechischen Republik. Naturschauspiele und unbedrängter Genuss der Landschaft machen das Böhmische Paradies zu einer Oase für Wanderer und Aktivsportler.
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Geschrieben von Max am Juni 8th, 2008 mit no comments.
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Das Böhmische Paradies (tschechisch Cesky Raj) wurde 1955 gegründet und ist damit das älteste Naturreservat in Tschechien. Das Naturschutzgebiet liegt im Jitschiner Bergland an der Grenze von Ostböhmen und Nordböhmen. Im Norden geht die Landschaft in das Isergebirge über und im Osten grenzt die Region an die Ausläufer des Riesengebirges. Die Landschaft ist durch die vielen Felsenstädte aus Sandstein geprägt. Die grösste der Felsenstädte ist Prachovske skaly (Prachauer Felsen). Von hier aus führen verschiedene Wanderwege in das Böhmische Paradies. Weitere bekannte Felsenstädte sind Hruboskalske skalni mesto (Groß-Skal), Pschichraser Felsen und Betlémské skály (Betlehemfelsen). Gewandert werden kann im gesamten Gebiet des Böhmischen Paradieses auf den markierten Wanderwegen. Kurze Wanderungen oder Tagestouren - beides ist möglich und für jeden etwas dabei. Es hängt davon ab, was man sehen möchte und wieviel Zeit man hat.
Burgen- und Schlösserfreunde kommen in demtschechischen Naturschutzgebiet voll auf ihre Kosten. Sehenswert sind die Ruinen der Burg Trosky, welche als Wahrzeichen der Böhmischen Schweiz gilt und die von Dienstag bis Sonntag besucht werden kann. Die Burg wurde um 1380 von Honoratus von Wartenburg erbaut und trotz seiner strategisch günstigen Lage, geriet sie über die Jahrhunderte in die Hände verschiedener Besitzer. Die Burg Kost steht auf einem Felsen oberhalb eines friedvollen Weiher. Die Kost Burg ist die am besten erhaltene Gothische Burg in ganz Böhmen. Andere Felsenburgen sind die Burgen Vranov (Wranow), Valdštejn (Waldstein), Rotštejn. Als Schlösser sind Hrubá Skála, Hrubý Rohozec und Humprecht zu nennen. Für Kletterer eignen sich die Felsreviere Prachovské skály, Hrubá skála, Suché skály und Skály na Mužském. Bei Regen oder danach sollte nich geklettert werden, da der Sanstein dadurch sehr weich geworden ist. Es lohnt sich auch das Gebiet mit dem Fahrrad zu erkundigen, diese können auch vor Ort ausgeliehen werden.
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Geschrieben von Max am Juni 8th, 2008 mit
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